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SPEZIALGEBIET: HÜFTE

Für die Kraft aus der Mitte bringt das Hüftgelenk beste Voraussetzungen mit.





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HÜFTBESCHWERDEN

Häufig steht der Leistenschmerz im Vordergrund. Die Schmerzen können jedoch auch im Bereich des Gesässes oder zangenförmig um das Hüftgelenk auftreten. Zusätzlich ist häufig der Anlaufschmerz wie auch der Belastungsschmerz charakteristisch. Mit Progression der degenerativen Schäden kommen der Ruheschmerz sowie eine zunehmende Bewegungseinschränkung als Symptome hinzu.

Knorpelschäden stehen meist am Anfang des Hüftleidens. Zur unfallbedingten Entstehung eines Knorpelschadens an der Hüfte sind sehr hohe Kräfte notwendig. Sie sind selten und stehen dann meist im Zusammenhang mit „hochrasanz“ Ereignissen, wie sie in gewissen Sportarten und bei Verkehrsunfällen auftreten. Alternativ kommt eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes in Frage. Diese ist multifaktoriell bedingt und wissenschaftlich noch nicht ausreichend geklärt. Es können genetische Faktoren aber auch Noxen im Rahmen von medikamentösen Therapien oder übermässigem Nikotin- oder Alkoholkonsum eine Rolle spielen.

Meist entsteht eine Knorpelschädigung im Bereich des Hüftgelenkes durch allmähliche Abnutzung. Diese ist oft im Zusammenhang mit ungünstigen anatomischen Voraussetzungen zu sehen. Hüftdysplasien führen wegen einer unzureichenden Formierung der Gelenkpfanne zu einem frühzeitigen Verschleiss. Mehrheitlich ist jedoch ein knöchernes Impingement (Einklemmung) verursachend für einen Konflikt mit resultierenden Gelenkschäden.  Dieses femoroacetabuläre Impingement (Hüftimpingement) ensteht zwischen dem Hüftkopf/-hals und dem Pfannenrand. Es wird zwischen dem CAM- und dem Pincer-Impingement unterschieden. Beim CAM-Impingement (CAM-Nockenwelle) befindet sich die Fehlform am Übergang vom Hüftkopf zum Schenkelhals. Sie wird anschaulich als „pistolgrip“ Deformität bezeichnet. Beim Pincer-Impingement (Pincer = Zange) ist der Pfannenrand zu prominent ausgebildet. Beide verursachen eine reduzierte Gelenkbeweglichkeit und sind die häufigsten Ursachen für eine frühzeitige Arthrose. Durch exzessiven Sport mit Ausschöpfung der Beweglichkeit im Hüftgelenk kommt es bei bestehender Deformität schnell zu Knorpelverletzungen und Verletzungen der Gelenklippe. Dies wird auch als Sportlerhüfte bezeichnet. Am Ende des Hüftleidens steht als Spätschaden die Coxarthrose (Arthrose der Hüfte) mit Destruktion des Gelenkes.

Wir beraten Sie gerne, wie die Entstehung von Spätschäden möglichst vermieden werden kann und was in jeder Etappe des degenerativen Hüftleidens die beste Behandlung ist.

Für die Kraft aus der Mitte bringt das Hüftgelenk beste Voraussetzungen mit. Es ist als grösstes Kugelgelenk im Körper das Paradebeispiel für ein knöchern geführtes Gelenk. Der Oberschenkelkopf wird dazu bis zur Hälfte von der Hüftpfanne umfasst. Diese gute Führung der Pfanne wird durch eine saumartige Gelenklippe noch weiter verbessert. Für zusätzliche Stabilität sorgt ein straffer Kapselapparat im Verbund mit drei massiven Bänder, die sich schraubenartig um das Gelenk winden. Angetrieben durch die grössten und kräftigsten Muskeln des Körpers entsteht eine enorme Tragfähigkeit. Diese Eigenschaften sind unabdingbar für die kraftvolle aufrechte Fortbewegung des Menschen.

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